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13.07.2026
09:00 Uhr
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Sony führt sein neues Telezoom in die Profiklasse: durchgehende Lichtstärke, Innenzoom, 5000 Euro. Was die Konstruktion in Labor und Praxis liefert.

Ein 100–400er mit durchgehender Blende f/4.5 und internem Zoom bleibt selbst 2026 eine Ausnahme – nicht nur im E-Mount. Mit dem FE 100–400 mm F4.5 GM OSS positioniert Sony ein Profi-Telezoom zwischen den günstigeren Reichweitenzooms und den fünfstelligen Festbrennweiten – und ruft dafür rund 5000 Euro auf. Damit ist klar, wer angesprochen wird: Wildlife-, Sport- und Pressefotografen, die Belichtungssprünge beim Zoomen nicht akzeptieren und Reichweite benötigen, ohne gleich zur 400-mm-f/2.8-„Tüte“ greifen zu müssen.
Gegenüber dem Vorgänger ist das neue GM allerdings schwerer, länger und auch doppelt so teuer. Wir haben Sonys neues Telezoom an der Alpha 7R VI durch unser Messlabor geschickt und im Weltvogelpark Walsrode in der Praxis getestet. Der Test ordnet die Konstruktion zudem im Sony-Portfolio ein – gegen das ältere 100–400 GM sowie dem 200–600 G und dem 400–800 G.
Sony verspricht einen bis zu dreimal schnelleren Autofokus, 50 Prozent bessere Nachführung und optische Werte auf GM-Niveau. Ob sich daraus eine eigene Klasse ergibt oder am Ende vor allem ein gewichtiges Preisschild bleibt, klären Labormesswerte und Praxistest.